Archiv

André Gorz und die philosophischen Voraussetzungen des Politischen[1]

André Gorz (1923–2007) gilt gemeinhin als einer der Vorläufer und Wegbereiter linker ökologischer Politik. Ich möchte – nicht zuletzt aufgrund einer langen persönlichen Bekanntschaft und Freundschaft mit Gorz – gegenüber dieser Einschätzung zeigen, dass die Basis für seine politischen Theorien, die sich mit der Zeit und durch jeweils neue Umstände änderte, eine philosophische, gar eine ontologische, war.

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Staat und Transformation in Russland

Mehr als zwanzig Jahre nach der Auflösung der Sowjetunion (SU) ist ihr Nachfolger ein nicht weniger suspektes Objekt geblieben. Die gängigen Beschreibungen des russischen Staats bewegen sich in historischen Analogien, unterscheiden kaum zwischen Staat, Politik und Regime, sind hochgradig personalisiert und von politischen Wertungen durchzogen.

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Das „wohlverstandene Eigeninteresse“ der Völker der Europäischen Union

Eine Entgegnung auf Jürgen Habermas

Jürgen Habermas, der in deutschsprachigen Medien oftmals für Nachdenklichkeit, neue Einsichten, produktiven Widerspruch und Streit sorgt, hat der Kant‘schen Kategorie des „wohlverstandenen Eigeninteresses“ eine neue Aktualität verschafft: Das gilt gerade für die „Europa-Problematik“

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Mit Peter Ruben über Gesellschaft nachdenken[1]

Peter Ruben wird am 1. Dezember 2013 achtzig Jahre alt. Die Umstände in der DDR und nach der deutschen Vereinigung haben es bewirkt, dass er nicht – wie es seiner wissenschaftlichen Leistung angemessen gewesen wäre – gleichsam schulbildend wirken konnte. Gleichwohl regten seine Anstöße viele Kollegen und Freunde zum weiteren und tieferen Nachdenken über wissenschaftliche Probleme und Fragestellungen an.

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