GVO

Kein wissenschaftlicher Konsens – Interview mit Angelika Hilbeck

Sicherheit gentechnisch veränderter Organismen umstritten

Über die Art, wie Vererbung und Evolution funktionieren, wurde in den vergangenen Jahren sehr viel gelernt. Es wird Zeit, dass dieses Wissen in die Risikobewertung für gentechnisch veränderte Organismen eingeht.

Angelika Hilbeck ist Wissenschaftlerin am Institut für Integrative Biologie der ETH Zürich. Sie ist im Vorstand von ENSSER, dem European Network of Scientists for Social and Ecological Responsibility. Hilbeck forscht seit Mitte der 1990er-Jahre über die Folgen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen.

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Indien: Grünes Licht für GVO-Freisetzungen

Von Shalini Bhutani, Manju Menon und Kanchi Kohli. Übersetzung: Anne Bundschuh

Am 27. Februar 2014 veröffentlichte die indische Biotech-Lobbyorganisation Association of Biotechnology Led Enterprises-Agriculture Group (ABLE-AG) eine Pressemitteilung. Darin dankte sie dem damaligen Minister für Umwelt und Forsten, Veerappa Moily, für die Genehmigung von Freisetzungsversuchen mit mehr als 200 gentechnisch veränderten Reis-, Weizen-, Maiz-, Rizinus- und Baumwollsorten. Diese Pflanzen haben eine zentrale Bedeutung für die indische Nahrungsversorgung und als Exportgüter.

 

Mehr Infos: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/225

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Selbstbestimmung oder Abhängigkeit?

Koalition einigt sich auf Position für nationales Verbot von GVO

Nach monatelangem Zögern hat sich die Koalition in Berlin auf eine Position in der Frage geeinigt, wie EU-Mitgliedsländer in Zukunft selbständig den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten können. Ob die vorgesehene Regulierung funktioniert? Opposition und Nichtregierungsorganisationen haben ihre Zweifel.

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