Protest

RISKANTE FLUCHT NACH VORN

Inmitten gewalttätiger Proteste will der venezolanische Präsident Nicolás Maduro eine Verfassunggebende Versammlung einberufen
Seit Anfang April vergeht in Venezuela kaum ein Tag ohne Proteste und Gewalt. Die rechte Opposition will so lange auf der Straße bleiben, bis ihre Forderungen nach Neuwahlen erfüllt sind. Doch die Regierung gibt nicht nach. Stattdessen geht Präsident Nicolás Maduro in die Offensive und will eine neue Verfassung ausarbeiten lassen. Die politische und wirtschaftliche Krise wird dies kaum lösen.
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ENDLICH ABHEBEN

Die Bevölkerung des französischen Übersee-Departements hat es satt, von Paris vernachlässigt zu werden
Ende März mobilisierte sich die Bevölkerung Französisch-Guayanas zu Protesten von historischen Ausmaßen. Am Abend vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen unterzeichnete die französische Regierung eine Vereinbarung über Investitionen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Trotzdem sind die Streiks von verschiedenen Beschäftigten nicht beendet.
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Krise und Protest in den Städten¹

Occupy machte sich 2011 auf den Weg um die halbe Welt
in (08.02.2015)

 2011 in Madrid: Zehntausende besetzen im Zuge der Proteste gegen die Euro-Krise den zentralen öffentlichen Platz, die Puerta del Sol. Im selben Sommer kommt es in Israel zu den größten sozialen Protesten in der Geschichte des Landes. Tausende AktivistInnen verwandeln den Rothschild Boulevard im Herzen von Tel Aviv über Wochen hinweg in ein schillerndes Protest-Camp.

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Mit Rap zur Revolte: Die Bewegung Y’en a marre

in (20.03.2013)

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Februar 2012 kam es im Senegal zu Massenprotesten gegen die erneute Kandidatur des damaligen Präsidenten Abdoulaye Wade. Wade kandidierte zum dritten Mal für das Amt des Präsidenten, obwohl die senegalesische Verfassung die Amtszeit auf zwei Legislaturperioden beschränkt. Ein zentraler Träger dieser Proteste war die Bewegung Y’en a marre („Wir haben die Schnauze voll“). Ihr gelang es insbesondere die Jugend des Landes hinter sich zu versammeln und Tausende für ihre Protestaktionen zu mobilisieren.

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Occupy: Demonstrationen von Protest


Wie sich die Bewegung in Institutionen wiederfindet

Im vergangenen Sommer wurde die Occupy-Bewegung im deutschsprachigen Raum zum unverzichtbaren Teil von Kunstbiennalen und Kulturevents aller Art. Für Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer stellt sich dabei die Frage, wie politische Inhalte und ästhetische Formen von Protest in diesen Räumen verhandelt werden.

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Eine kleine Demogeschichte

Protest und Polizei in den letzten vierzig Jahren

Die Geschichte der BRD ist auch eine Geschichte des Protests. So wie sich seine Formen geändert haben, hat sich auch die Herangehensweise der Polizei an das Protestgeschehen gewandelt. Zusammen mit Christoph Ellinghaus, Susanne Falke, Karen Ullmann und Wolf Wetzel gehen wir auf Spurensuche. Die Fragen stellten Martin Beck, Heiner Busch und Matthias Monroy.

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Sofort und ohne Bedingung

Charta der Minimalforderungen der iranischen Arbeiter
in (22.03.2010)

 

Sofort und ohne Bedingung

 

Charta der Minimalforderungen der iranischen Arbeiter

 

Anlässlich des 31. Jahrestags der iranischen Revolution von 1979 haben vier Arbeiterorganisationen am 10. Februar gemeinsam eine Erklärung veröffentlicht. Die »Charta der Minimalforderungen der Arbeiter Irans«1 geht einleitend ein auf die Hoffnungen und Forderungen, die die treibende Kraft für die damalige Revolte gegen das Schah-Regime waren. »An jenen Tagen«, so die Charta, »zogen Millionen aus dem Volk auf die Straßen mit der Hoffnung, dass die Herrschaft der Unterdrückung und der Repression beendet und ein besseres Leben ermöglicht wird«.

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