Rechtspopulismus

Rechtspopulismus kann tödlich sein

Norwegen und Dänemark nach dem Breivik-Massaker


Am 22. Juli 2011 ermordete der Norweger Anders Behring Breivik 77 Menschen. Dazu trieb ihn eine extrem rechte Gesinnung, die in der teils rechtspopulistisch aufgeheizten Stimmung der skandinavischen Länder gedeihen konnte. Dass es durchaus verschiedene Möglichkeiten gibt, auf die Anschläge zu reagieren, zeigt ein Vergleich zwischen Norwegen und Dänemark.

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Bedingt abkehrbereit

Warum es in der Bundesrepublik (noch) keine erfolgreiche rechtspopulistische Partei gibt

»Es finden manchmal die lustigsten und skurrilsten Kontakte statt«, antwortet Karl-Theodor zu Guttenberg auf die Frage, ob er von denjenigen »relativ angesehenen« Konservativen bereits angesprochen worden sei, die laut Auskunft seines Intervie­wers überlegten, eine neue Partei zu gründen (di Lorenzo/Guttenberg 2011). Die Antwort des ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsministers ist nicht die erste Äußerung, die Spekulationen über die mögliche Gründung einer neuen Partei in Deutschland rechts der Unionsparteien zu befeuern vermochte.

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Alles wie immer, nur schlimmer

Zur Debatte um Rechtsterrorismus, staatliche Verwicklungen und die Qualität neonazistischer Gewalt

Es ist das Thema seit Monaten: Rechtsterrorismus. Die Politik ist überraschenderweise überrascht. Es wird sich auf das NPD-Verbot eingeschossen. Zu mehr reicht es nicht.

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Deutschlands neue Rechte - Angriff der Eliten

Diskussion / Vortrag
Mit Volker Weiß

Uni Freiburg, Kollegiengebäude III, Hörsaal 3043, Freiburg
 
 

Die Forderung nach «Elite» hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur «Elite» wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre «Rasse», vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.

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Rechtspopulistisches Entwicklungsland?

Hohe Zustimmungswerte – geringe Bindungskraft – fehlende Modernisierung
in (30.10.2011)

In vielen europäischen Ländern haben rechtspopulistische Parteien politisch punkten und sich zum Teil etablieren können. Deutschland erscheint hinsichtlich des Rechtspopulismus als Entwicklungsland. Warum eigentlich?

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»Die Freiheit«

Anmerkungen zu einer neuen Rechtsaußenpartei
in (18.07.2011)

Mit dem Wahlantritt der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses steigt der erste Testballon für das Wahlpotenzial Sarrazin-kompatibler Parteiprogrammatik. Ein Blick in das konfliktreiche Innenleben einer neuen deutschen Rechtsaußenpartei.

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It's all natural

Die Wiederkehr des Biologismus?
in (22.06.2011)
Hätte uns vor den Debatten, die Sarrazins Thesen auslösten, jemand gefragt, ob eben diese eine breite öffentliche Diskussion auslösen könnten – wir hätten es verneint. Mit einem in so einfachen Maschen gestrickten Biologismus bekommt man keine publizierende Katze mehr hinterm Ofen hervor.
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