#metoo

Das „Manifest der 100“

Der antifeministische Backlash in Frankreich

Ein Schwerpunkt der Graswurzelrevolution Nr. 424 vom Dezember 2017 solidarisierte sich mit der #MeToo-Kampagne gegen sexualisierte Gewalt. Mit der #MeToo-Kampagne gelang es dem Feminismus weltweit in die gesellschaftliche Offensive zu gehen. Inzwischen gibt es jedoch auch einen weltweiten Backlash. Besonders stark ist er in Frankreich, wo prominente Frauen ein „Manifest der 100“ veröffentlichten, das auch in deutschen Medien „erleichtert“ willkommen geheißen wurde (z.B.: „Endlich sagt jemand die Wahrheit über #MeToo“, in: „Die Welt“, 10.1.2018).

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#MeToo – Und nu?

Sexismus als Unterdrückungsmechanismus verstehen
Die im Dezember 2017 erschienene Graswurzelrevolution Nr. 424 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der #metoo-Kampagne und dem Thema Widerstand gegen sexualisierte Gewalt. In dieser und den folgenden Ausgaben der GWR wollen wir das Thema weiter vertiefen. (GWR-Red.)
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Sexismus ist ein zentraler Aspekt unserer Kultur

#metoo. Tausende Frauen diskutieren im Netz über sexualisierte Gewalt

Es ist kein Geheimnis gewesen, dass der Filmproduzent Harvey Weinstein brutal, sexistisch, gewalttätig und übergriffig war. Schon 2004 – also vor 13 Jahren – erschien ein Artikel über die Weinstein-Brüder in der Vanity Fair, in dem das alles ausführlich und im Detail geschildert wurde. Allerdings gab es damals keinen Skandal: Sind nicht geniale Männer irgendwie so, unberechenbar halt?

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