Feminismus

#MeToo – Und nu?

Sexismus als Unterdrückungsmechanismus verstehen

Die im Dezember 2017 erschienene Graswurzelrevolution Nr. 424 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der #metoo-Kampagne und dem Thema Widerstand gegen sexualisierte Gewalt. In dieser und den folgenden Ausgaben der GWR wollen wir das Thema weiter vertiefen. (GWR-Red.)

 

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Das weibliche Gesicht des Streiks

Der Kampf gegen die Abtreibungsgesetze in Polen

Am 4. Oktober 2017, dem Jahrestag des „Schwarzen Protestes“, sind wieder viele Frauen und Männer in Polen auf die Straßen gegangen, um gegen die weitere Verschärfung eines der schärfsten Abtreibungsgesetze in Europa zu protestieren. Obwohl die Proteste 2016 erfolgreich waren (vgl. GWR 413), ist das Thema immer noch aktuell.

 

Schwarze Proteste“

 

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Sexismus ist ein zentraler Aspekt unserer Kultur

#metoo. Tausende Frauen diskutieren im Netz über sexualisierte Gewalt

Es ist kein Geheimnis gewesen, dass der Filmproduzent Harvey Weinstein brutal, sexistisch, gewalttätig und übergriffig war. Schon 2004 – also vor 13 Jahren – erschien ein Artikel über die Weinstein-Brüder in der Vanity Fair, in dem das alles ausführlich und im Detail geschildert wurde. Allerdings gab es damals keinen Skandal: Sind nicht geniale Männer irgendwie so, unberechenbar halt?

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Keine Casting-Couch...

...für gering entlohnte Frauen, aber jede Menge sexuelle Belästigung
in (05.12.2017)

Von Jane Slaughter

Sexuelle Belästigung widerfährt nicht bloß glamourösen Frauen in glamourösen Branchen. Da es bei sexueller Belästigung um Macht geht und nicht um Sex, ist es nicht überraschend, dass Frauen in schäbigen Jobs im Niedriglohnbereich ziemlich viel davon abkriegen.

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Commoning the City

Vom Überleben zu Widerstand und Wiederaneignung

Bilder von Frauen, deren ausgestreckte Arme um Häuser und Plätze greifen, oder deren Körper in gegenseitiger Umarmung verschlungen sind oder die Fäden um sich und ihre Städte herum weben, dies alles mag eine idealisierte matriarchale Gesellschaft evozieren.

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Von sich selbst ausgehen

Positionen des italienischen Differenzfeminismus
1851 fragte die US-amerikanische Abolitionistin, Frauenrechtlerin und-Wanderpredigerin Sojourner Truth vor dem Kongress der US-amerikanischen Frauenbewegung in Akron (Ohio): «Bin ich etwa keine Frau?» Als Schwarze Aktivistin stellte sie klar, dass die meisten Argumente, die am Kongress für und gegen Frauenemanzipation diskutiert wurden – zum Beispiel, dass Frauen als das «schwache Geschlecht» die Hilfe von Männern benötigten und bekämen –, für sie nicht zutrafen. Die Rede vom «Subjekt Frau» als Agentin des Feminismus ist also nicht erst heute problematisch.
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Männer und Frauen - Krieg und Frieden

Über den Zusammenhang von Geschlechterverhältnis und Krieg

Männer führen Krieg. So lautet die weithin gängige Formel, wenn es um geschlechtsspezifische Betrachtungen zu Fragen von Krieg oder Frieden geht. Bisweilen verbunden mit dem Umkehrschluss, dass es weniger Krieg gäbe, wenn Frauen die Welt regieren würden. Inwieweit aber Geschlechterfragen für Krieg oder Frieden eine Rolle spielen, hat Gert Krell untersucht.

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