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Happy Season für Mönche

In Myanmar werden muslimische Rohingya durch Buddhisten bedroht

Seit dem Einlenken der Militärdiktatur und dem Antritt einer zivilen Regierung 2011 hofften viele in Myanmar auf Demokratie und Menschenrechte. Doch die politischen Verhältnisse bleiben autoritär und menschenverachtend: Willkür und Gewalt wenden sich im weitgehend buddhistischen Myanmar nun vor allem gegen die muslimische Minderheit der Rohingya. Die wirtschaftliche Liberalisierung des Landes wird dies noch verstärken.

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Sexarbeit: eine globe Debatte

Themenschwerpunkteditorial iz3w 351 (Nov./Dez. 2015)

»Als Hure biete ich mehr als einen schnellen Fick oder einen Blowjob. Ich biete Akzeptanz und Offenheit, Sexunterricht und Anatomiestunden. Ich stelle einen Raum, in dem sich Leute sexy fühlen können.« Und weiter: »Für mich ist die Schaffung eines solchen Raumes ein feministischer Akt.« Dass solche Aussagen einmal in der iz3w gedruckt werden, wäre noch vor zehn Jahren unvorstellbar gewesen. Wie in der gesamten linken, feministischen und antirassistischen Szene dominierte auch im iz3w-Umfeld jahrzehntelang die Ansicht, dass Prostitution einer der schlimmsten Auswüchse patriarchaler Herrschaft ist und abgeschafft werden muss. Nur so könne der sexuellen Ausbeutung von (oftmals migrantischen) Frauen und dem dominierenden Zwangscharakter von Prostitution – und im weiteren auch von Sexualität – ein Ende bereitet werden.

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Bitterer Beigeschmack

Hefteditorial iz3w 351 (Nov./Dez. 2015)

Sorgen, Sorgen, Sorgen. In diesen Tagen machen sich so viele Menschen Sorgen. Wie beispielsweise Winfried Ex aus dem beschaulichen Kurort Badenweiler. Er schreibt in einem Leserbrief an die Badische Zeitung: »So genannte Wirtschaftsflüchtlinge haben keinen Platz hier, rauben den wirklich Bedürftigen den Raum und sollten unverzüglich ‚rückgeführt’ werden. Die uns Regierenden haben geschworen, ‚Schaden vom deutschen Volk abzuwenden’. Die derzeitig geübte Lock-/Willkommenskultur bewirkt genau das Gegenteil.«

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